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Übrigens...


 

Saisonabschlussfahrt 2014

 

Keine Frage: Es läuft dieses Jahr richtig gut im ACV. Das zeigte unter anderem unsere Saisonabschlussfahrt am 28. September - 17 ACV-Mitglieder unterwegs zu einem "fremden" Fluss, das hat es schon lange nicht mehr gegeben. Noch besser: Davon sind neun erst in diesem Jahr in den Verein eingetreten. Für sie war es das erste Mal, dass sie mit uns woanders als auf der Lenne paddelten.

 


Hänger packen

 


Hänger packen klappte trotzdem schon reibungslos, keine halbe Stunde nach dem Treffen am Bootshaus setzte sich der Tross in Bewegung. Geplant war eine "Lehr- und Trainingsfahrt", deren erstes kanupädagogisches Kapitel ungeplant schon vor dem Einstieg beim KC Bochum fällig wurde. Dort strebte nämlich ein Großteil der Truppe zielstrebig dem Flusse entgegen und musste von den erfahreneren Kanuten erst einmal darüber aufgeklärt werden, warum bei einer solchen Tour Autos umgesetzt werden müssen und wie das geht. Nachdem das theoretisch Erklärte dann in der Praxis erledigt war, war Thomas nervlich stark angespannt. Hannes' Navi hatte eine Route über eine Brücke für gut befunden, auf der Poller die Fahrbahn auf 2,10 Meter (das steht jedenfalls auf den Schildern) verengen. Der Bootsanhänger ist breiter und passte wirklich nur so gerade eben durch...

 


Bootsgasse

 


Dann endlich: Ab aufs Wasser. Vor dem Bootshaus der Bochumer (das übrigens auf Hattinger Stadtgebiet liegt) fließt die Ruhr noch ordentlich. Das ist aber schnell vorbei, der Rückstau des Wehres in Hattingen beginnt. Dort angekommen wartete die erste Herausforderung auf unsere Kanu-Neulinge: Die überaus spritzige Bootsgasse. Von der DLRG gut bewacht haben fast alle die Schussfahrt gewagt, keiner ist gekentert. Anschließend fließt die Ruhr wieder flott, etliche Buhnen bilden mehr oder weniger ausgeprägte Kehrwasser - ideal zum Trainieren. Rein, raus, traversieren: Das wurde geübt, bis die Mägen knurrten und es an der Zeit war, die vorgesehene Pausenstelle anzusteuern. Unterhalb der Isenburg hatten wir ein Auto mit der Marschverpflegung deponiert - genau da, wo die Ruhr einen Schwall mit "Spielpotenzial" bildet.

 

 

Kuchen

 



Das Wetter meinte es gut mit uns und wir konnten uns auf einer Wiese lümmeln. Nachteil des Sonnenscheins war, dass die Schokoglasur des von der Vorsitzenden spendierten Kuchens sich verflüssigte - machte nichts, er hat trotzdem geschmeckt. Einige schluckten etwas schneller. Sie reizte die Welle. Während Josh und Daniel ihr recht respektvoll begegneten und allenfalls viele Meter unterhalb mal die Bootsspitze in die Strömung hielten, ging Neuling Christoph sofort in die Vollen. Ergebnis: Zwei Kenterungen, aber auch einmal astrein gesurft.

 


Christoph

 


Weiter ging es in Richtung Bochum-Dahlhausen. Der Fluss wird jetzt ruhiger, fließt irgendwann gar nicht mehr - was würden die beiden Paddelküken Liv und Louvisa dazu sagen, hatten wir uns vorher gefragt. Ergebnis: Quietschfidel schaufelten die beiden über den See - vielleicht war es ja die Vorfreude auf die zweite Bootsgasse, die kurz vor Schluss unserer 12 Kilometer langen Tour auf uns wartete. Die ist bei weitem nicht so sportlich wie die in Hattingen, trotzdem brachte Norbert das Kunststück fertig, dort zu kentern. Das gehöre bei Kanutouren für ihn einfach dazu, erklärte er anschließend treuherzig.

Auf dem schönen und weitläufigen Gelände des KC Bochum-Dahlhausen ließen wir zum Abschluss noch ein bisschen die Seele baumeln und vertilgten die Reste des Schokoladenkuchens, bis es dann zurück ins Sauerland ging. Viele fuhren mit ganz vielen neuen Eindrücken und hoffentlich noch ein bisschen mehr vom Kanuvirus infiziert zurück nach Altena... mehr Fotos hier!