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Sommerfreizeit 2014 in Mooslandl

 

 

mehr Fotos gibt es hier.

 

Die einen hatten keine Zeit, andere keine Lust, die vorletzten Aufrechten mussten aus familieren Gründen kurzfristig absagen. So waren's am Ende nur noch vier, die sich im Juli auf den Weg zur ACV-Sommerfreizeit in Mooslandl machten. Um das Fazit auf gut sauerländisch vorwegzunehmen: Es war trotzdem sehr schön gewesen. Auch, weil es wie immer war - viel Platz auf dem Platz, der Badesee direkt nebenan. Der Mooswirt war immer noch nett, aber nach wie vor ein bisschen angestaubt und der Tante Emma-Laden kommt auch noch immer irgendwie über die Runden. Selbst der geheimnisvolle Herrenbesuch bei der zweiten Dauercamperin von rechts fand auch in diesem Jahr zuverlässig statt. Gleiches galt für den steiermärkischen Regen. Also irgendwie alles ganz vertraut.

"Headquarter" der kleinen Gruppe war der Wohnwagen von Thomas und Sabine, der diesmal mit Seeblick geparkt wurde und vor dem beim Frühstück die jeweiligen Tagesaktivitäten geplant wurden. Klar drehte sich dabei viel ums  Paddeln, dazu waren wir schließlich dorthin gefahren. Und unterm Strich haben wir es ihr gezeigt, der Salza. Den Klausgraben ganz oben, das Stück unterhalb der Preczeny-Klause, auch das letzte und schwerste Stück: Wir sind sie von oben bis unten gefahren. Was für Kiliana und Fabian durchaus eine Herausforderung war, weil sie sich zum ersten Mal aufs wilde Wasser  wagten. Fabian hat sich am Ende sogar die Campingplatz-Walze in Wildalpen heruntergetraut, während Kiliana das lieber noch ein wenig nach hinten schob. Frau muss ja schließlich noch Ziele haben im Leben. Die untere Salza, also den schwierigsten Teil, hat sie dafür souverän und mit nur einer Kenterung an der Kernstelle (und da sind schon ganz andere  geschwommen...) gemeistert. Der Fluss war übrigens nicht ganz so wie immer: Wir hatten durch die Bank gute Wasserstände -  mehr als sonst, aber nie zu viel. Auch dann ist die Salza ein erstens für Anfänger gut geeigneter und zweitens absolut sauberer und auf viele Kilometer fast unverbauter Fluss.

Das Wetter war noch einen Tick durchwachsener als sonst  und die Crew so aufgelegt, dass ihr bei Regen durchaus auch nach Bildung war. So lernte Sabine beim Ausflug ins Holzäpfeltal, dass Alpacas keine Ziegen, sondern Kamele sind. Thomas, immerhin seit 40 Jahren immer mal wieder in dieser  Gegend unterwegs, hat endlich mal die Klosterbibliothek in Admont gesehen. Kiliana und Fabian sind durch die Wasserlochklamm gekraxelt und alle zusammen haben wir das sehr höchst interessante Wasserleitungsmuseum in Wildalpen besichtigt - inklusive der Kanu-Jugendlichen, die sich bei gutem Wasserstand den benachbarten Hinterwildalpenbach herunterstürzten. Und um das Thema Kultur noch ein wenig mehr zu strapazieren: Wie bei den Sommerfreizeiten des ACV üblich, wurde auch diesmal wieder mit Lust und Liebe gekocht und gegessen.  Damit schließt sich der Kreis: Sinn und Zweck dieses Berichtes ist es auch, Appetit zu machen auf das "Paddelurlauben" in Mosslandl. Wir können uns nämlich gut vorstellen, nächstes Jahr wieder dorthin zu fahren, dann gerne mit ein paar mehr Leuten. Und weil Bilder ja sowieso mehr sagen als 1000 Worte, geht es hier zur Galerie.